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17.02.2015 (Aktualisiert 12:41 Uhr) Beate Gralla
In Pfahlheim feiern 15000 Narren Fasnet
68 Gruppen mit rund 3000 Teilnehmern ziehen beim Umzug durchs Dorf

 Der Liederkranz erfreute die Narren mit seiner Wasserwelt.

Ellwangen-Pfahlheim gr 68 Gruppen, 3000 Teilnehmer, 15000 Zuschauer und Sonnenschein: Der Rosenmontagsumzug in Pfahlheim ist gleich in mehrfacher Hinsicht rekordverdächtig gewesen.

Schön kostümiert waren alle. Nicht nur im Zug, auch am Straßenrand. Wobei all die verschiedenen Plüschtiere – trotz Sonne – klar im Vorteil waren. Schön warm hatten’s die Pandas, Kühe und Giraffen, anders als die beiden Grazien vom Karneval in Venedig, die fröstelnd ihre Seidenumhänge enger zogen. Die Vampire waren schlauer und trugen einen Anorak unterm schwarzen Umhang. Fiel kaum auf.

Laut, lustig und sagenhaft verkleidet waren die vielen Fußgruppen. Hier hoppelten die Hasen vom Mombasa-Stammtisch, da paradierten die Mannen des Ritter Konrad. Klasse waren die Leningrad-Cowboys von der DLRG. Man hätte ein Maßband gebraucht, um zu schauen, was länger war: die Haartolle oder die Schuhspitzen. Als lebendiges Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel sind die durstigen Kegler durchs Dorf gezogen.

International war’s auch. Aus Ägypten kam ein Wagen mit Sphinx-Schaukel, aus Griechenland Medusa mit ihren geharnischten Helden, aus Amerika waren Nord- oder doch Südstaatler? da und Lucky Luke samt Western-Saloon, aus Frankreich Asterix und Obelix. Von hinter den sieben Bergen kamen die sieben Zwerge und aus dem Ellwanger Unterholz allerhand gruselige Gestalten wie Brandjoggala, Oichgoischd’r und Hexen.

Und weil Fasching zwar lustig ist, aber in Deutschland, hat selbstverständlich jede Hexe ein Nummernschild, damit man sie dingfest machen kann, falls sie über die Stränge schlägt.

Die Hexen im Zug waren aber lieb. Gut, ab und zu wurde ein hübsches Mädchen vom Straßenrand entführt, was Fragen zur sexuellen Orientierung aufwirft, dafür gab’s für ängstliche Kinder Bonbons und für die Zuschauer die eine oder andere Besen-Pyramide zum Staunen.

Viele, viele Garden paradierten, die Elferräte aus der Umgebung warfen mit Lutschern, wobei die Bettelsacknarren offensichtlich so bettelarm sind, dass ihr Elferrat als einziger zu Fuß gehen muss. Dazwischen fantastisch geschminkte Guggengruppen und Kapellen. Toll war’s. Und danach war Party.

Tolle Gardetänze und lustige Bütten

Ipf und Jagst 16.02.2015

Beim Bürgerball in Pfahlheim gab's tosenden Beifall fürs
Programm

 

 

Ellwangen-Pfahlheim sz Der Bürgerball in Pfahlheim ist eine Prunksitzung der besonderen Art. Alle Mitwirkenden sind aus dem Dorf, das Programm machen Limesnarren und Vereine gemeinsam. Dafür gab es in der Kastellhalle tosenden Applaus.

Etwas Besonderes war schon der Einzug der Aktiven mit einem Butler vorneweg, der einen Kerzenleuchter trägt. Toll angekommen sind die Tänze der vier Garden der Limesnarren. Etwas Wehmut war dabei, denn die Mädchen der Großen Garde hören nach 15 Jahren auf. Amelie Schäffler und Sofia Eiberger traten als Tanzpaar auf, das Männerballett zeigte eine interessante Piraten-Choreographie, bei der Schüsse aus Kanonen abgefeuert wurden. Ein Höhepunkt jagte den anderen, die Halle bebte von den vielen Beifallsraketen. Die Osthütte hatte sich mit der Türkisen Garde zusammengetan und einen fetzigen Tanz mit dem Thema Haftbefehl aufgeführt, bei dem fesche Polizistinnen mit Häftlingen in Orange tanzten. Die Grüne Garde hatte sich in „Rocklegenden“ verwandelt und begann ihren Auftritt mitten im Publikum auf den Tischen.

„Aschtrid„ (Daniela Feile) sprach von ihren Problemen mit den Männern. Nach ihrer Bütt vom letzten Jahr ist sie nun geschieden und wieder frei. Ob sie am Abend Heiratsangebote bekam, ist nicht bekannt.

"Sense“ ärgert sich übernui-modisches Zeugs

Die „Sense“ Anita Sekler kam mit dem Rollator in die Halle und weil diese nicht barrierefrei ist, musste Ortsvorsteher Wolfgang Seckler sie auf die Bühne tragen. Sie regte sich über das nui-modische Zeug, wie sie ihr neues Smartphone nannte, auf und zog dabei noch Telekom und Hotline durch den Kakao. Dorfspitzel Patrick Rief tat die Schandtaten der Pfahlheimer kund. D’ Bruddlere (Anita Herre) lästerte über die Frauenquote, die in Pfohla noch nicht Einzug gehalten habe. „Quotenfrauen sind wie Gewehre, die kansch knicken und dann laden“. Manfred Merkle (Michael Hieber) vom Regierungspräsidium in Stuttgart suchte nach einer neuen Bleibe für einen Flüchtlingskönig, dem es in Pfahlheim so gut gefiel, dass er hier als normaler Mensch leben wird.

Die Halheimer Bauernkapelle kombinierte Musik mit einer kleinen Bütt zu den eigenen Vorzügen, schließlich ist die Bauernkapelle die beste Kapelle der Welt. Besonderen Beifall fand „I fahr Fendt-Cabrio“, bei dem ein kleiner Bauer auf dem Trettraktor mitfuhr.

Das Publikum war begeistert, der tosende Beifall bei jeder Vorführung sprach für sich. Zum Ausklang sangen alle zusammen das Pfahlheimer Fastnachtslied und mit der Tanzkapelle Kir Royal ging die Party noch bis in den frühen Morgen weiter.

Hexen übernehmen Pfahlheims Rathaus
Ipf und Jagst Zeitung 13.02.2015


 Rathaussturm: Bis Aschermittwoch regieren die Hexen vom Sonnenbach im Pfahlheimer Rathaus.

Der Rathaussturm kostet Ortsvorsteher Wolfgang Seckler die Macht

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Die Pfahlheimer Hexen vom Sonnenbach haben bis Aschermittwoch die Macht im Rathaus übernommen. Am Gumpendonnerstag ließen sie Ortsvorsteher Wolfgang Seckler und seiner Schutzgarde keine Chance. Zuvor zog die wilde Weiberhorde um die Pfarrkirche Sankt Nikolaus.

Die Mittwochsturnerinnen, Ihnbergweible, Pfahlheimer Limesnarren, Ritter Konrad, die Frauen vom Freizeitclub sowie die Röhlinger Weiber stürmten um 17.13 Uhr das Gebäude. Knapp 80 Narren durchbrachen die Verteidigungslinie des Ortsvorstehers. Auch ein großer Nacktscanner aus Pappe konnte sie nicht aufhalten. Mit dem Fastnachtsschlachtruf „Heiligs Bleche – heidanei“ eroberten sie den wichtigsten Schlüssel der Ortschaft. In der Antrittsrede konfrontierten die Sonnenbach-Hexen den Ortschaftsrat mit der niedrigen Frauenquote im Rat und meckerten am leerstehenden BAG-Gebäude. Auch bei den Themen Landeserstaufnahmestelle und Flüchtlinge zeigten sie dem Ortsvorsteher, wo es nach Fasching hingehen soll. Bereits zum fünften Mal stürmten Pfahlheims Närrinnen das Rathaus.

 

Narrenmesse in Pfahlheim


 

In Pfahlheim wurde jetzt erstmals in der voll besetzten St.-Nikolauskirche eine große Narrenmesse gefeiert. Pfarrer Anton Forner zelebrierte den Gottesdienst und predigte unter dem überaus passenden Motto „Lass die Sonne in Dein Herz“. Mitwirkende waren der Kirchengemeinderat mit Anton Konle als närrisch meditierender Mönch, die Gruppierungen der Limesnarren und die Halheimer Bauernkapelle. (Foto: privat)
© Schwäbische Post 12.02.2015 22:35:44

 

Limesnarren haben eine neue Maskengruppe

Die Ihnbergweibla aus Pfahlheim nehmen ab sofort ihren Schabernack auf

Ellwangen-Pfahlheim mab Die Geburtsstunde einer neuen Maskengruppe ist zum großen Ereignis in Pfahlheim geworden. Auf dem Grillplatz am Ihnberg sind die ersten Masken der „Ihnbergweibla“ getauft worden. Der Name Ihnbergweible geht auf eine alte Sage in Pfahlheim zurück.

Lokales 11.01.15 Bauch

Lustig sehen sie aus. Freude und Spaß sollen sie verbreiten. Die Masken der neuen und gleichzeitig erstenMaskengruppe „Ihnbergweibla“ der Limesnarren Pfahlheim verbreiten gute Laune. Aber Vorsicht: Zu vertrauensselig sollte man den Ihnbergweibla auch nicht gegenübertreten. Schnell kann man sich mitten im Geschehen ihres Schabernacks befinden. Und dann geht’s aber rund. Zuerst aber einmal mussten die 22 neuen Hästräger selbst so einiges über sich ergehen lassen. Gräser und Kräuter, Erde und Schnecken waren die Zutaten eines Begrüßungsrituals. Was beim kleinen Einstandhäppchen noch seltsam mundete, bekam mit dem hochprozentigen Haselnussschnaps noch seine Krone aufgesetzt. Bei den vielen Grimassen, die beim verköstigen der Wohltat gezogen wurden, konnte man schwer zwischen Maske und tatsächlichen Gesichtszügen unterscheiden.
Auch „Oberweible“ Tobias Lechner m
usste als erster der Zunft diese Taufprozedur über sich ergehen lassen, ehe er sich seine Mitstreiter und Maskenträger grüppchenweise zur Brust nahm. Bei zeitweise starkem Regen zeigte sich das zahlreiche Publikum bei der Maskentaufe geduldig, und was noch viel besser war, sehr gut gelaunt. „Nun tretet heraus aus der Dunkelheit und erfüllt die Welt mit Heiterkeit“, lautete am Ende der ersten Maskentaufe der „Ihnbergweibla“ aus Pfahlheim die Aufforderung von Lechner an seine Gruppe. Über Nachwuchs muss sich die neue Häsgruppe übrigens auch keine Sorgen machen. Gleich elf Kinder gehören zum Aufgebot der Gruppe.„Das tolle an der Geschichte ist, dass unter den Maskenträgern auch Leute sind von denen ich nie gedacht hätte, dass sie jemals an einer solchen Veranstaltung und in einer solchen Gruppe mitmachen würden“, freut sich der Ortsvorsteher von Pfahlheim, Wolfgang Seckler. Heiligs Blechle Heidenei dachte auch der Vorsitzende der Limesnarren Peter Stengel beim Anblick der lustigen Ihnbergweibla. Jetzt ist Stengel also auch stolzer Chef einer eigenen Maskengruppe.

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Mombasa-Stammtisch feiert Jubiläum

Auch die Pfahlheimer Limesnarren haben anlässlich des 11.11. die neue Faschingssaison eingeläutet. Höhepunkt der Feier im „Grünen Baum“ war wieder das Vorstellen des neuen Saisonordens durch das Vorstandsteam. Der Orden wurde erstmals von Uschi Gerlach kreiert und zeigt einen Hasen. Dieser symbolisiere das ehemalige Gasthaus „Zum Hasen“, in dem anno 1978 der Mombasa-Stammtisch gegründet wurde. Die Stammtischgruppe habe bereits 1980 mit einem Wagen am Faschingsumzug teilgenommen und bereichere seitdem den Straßenfasching mit dem „Hausmaschkern“. Im kommenden Jahr würde es sich zum 35. Mal jähren, dass die Mombasa-Narren beim Faschingsumzug mitmachen. (Text/Foto: Rathgeb)

© Schwäbische Post 17.11.2014

 
2014

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Gardemädchen und wilde Hexen

Den 11. Rosenmontagsumzug in Pfahlheim bestaunen über
12 000 Menschen
Franz Rathgeb Schwäbische Post 04.03.2014

Augenscheinlich ganz Pfahlheim stand beim 11. Rosenmontags- umzug auf der Straße. Hunderte Bürger marschierten beim Umzug mit, die anderen säumten zusammen mit vielen Menschen aus der Region den Straßenrand.

Ellwangen-Pfahlheim.
Angeführt von den Musikern der Trachtenkapelle marschierten beim diesjährigen Rosenmontagsumzug allein 16 verschiedene Fußgruppen aus Pfahlheim mit. Neben den Gardemädchen und Bauernmusikern waren Zwerge, Dominos, Clowns, Ritter, amerikanische Polizisten, Cowboys und Fußballer zu sehen. Hinzu kamen die Motivwagen des Freizeitclubs (FCP) und dem Zusammenschluss mehrerer Jugendhütten. Letztere hatten ein riesiges Piratenschiff gezimmert, beim FCP hieß das Motto „Alice im Wunderland“.

Die Hütten aus Ellenberg, Sechtenhausen und Sederndorf fuhren ebenfalls mit tollen Motivwagen mit. Den Pfahlheimer Limesnarren und Stammtischen folgten die Röhlinger Sechtanarren sowie der FCV Ellwangen mit ihren Gardemädchen, Elferräten, Männerballetts und Brauchtumsgruppen. Aus dem Bereich der Gesamtstadt waren auch Narren aus Eggenrot und Schrezheim sowie aus Rindelbach und Neunheim dabei.
Gerne gesehene Gäste sind der Freizeitclub und die Aschahidde aus Stödtlen sowie die Narren vom Wörter Hirschhof und aus Bösenlustenau. Die Ellenberger waren heuer mit ihrem Freizeitclub, den Kegelnarren und dem Mückenschwarm (ehemalige Garde) so richtig zahlreich aufmarschiert.
Andere Narren waren aus Dalkingen, vom vorderen und hinteren Härtsfeld sowie aus dem Gmünder Raum und aus dem Kochertal angereist. Sogar eine Gardegruppe aus dem bayrischen Herblingen war zu sehen. Nicht zu vergessen, die Narrenpolizei aus Ellwangen und Bühlertann.
Die Hexen mit ihren schaurigen Masken kamen aus Neresheim, Giengen, Heidenheim, Essingen, Bartholomä und aus Tannhausen. Ihre Späße trieben sie bevorzugt mit hübschen Mädchen. Zwischendrin marschierten mit viel Rabatz die Guggenmusiken aus Geislingen, Aalen, Abtsgmünd, Lauchheim und Reichenbach.
Der 11. Rosenmontagumzug war erstmals von Tobias Lechner organisiert worden. In zwei Stunden zogen insgesamt 72 Gruppierungen mit rund 100 Einzelgruppen durch Pfahlheim. Nach Schätzungen des Ordnungsamtes standen über 12 000 Menschen am Straßenrand. Mit dem Ende des Umzuges begann das wilde Treiben in den Gaststätten und Kneipen sowie in den Hallen, Hütten und Scheunen.


Huldvoll winken die Herz-Königinnen

In Pfahlheim ist der Rosenmontagsumzug so groß wie nie – Tolle Stimmung bei Teilnehmern und Zuschauer   Von Beate Gralla

Ellwangen-Pfahlheim Rosenmontagsumzug in Pfahlheim: Die Bonbons fliegen tief, die Stimmung steigt hoch. In Zwei- und Dreierreihen stehen die Zuschauer am Straßenrand und freuen sich über den bunten Zug der Narren. Der ist so lang wie nie: Rekordbeteiligung mit über 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, heißt es.
Keine Faschingsgesellschaft mehr ohne Hexen, scheint’s. An ihren Kopftüchern sollt ihr sie erkennen, mal flammend rot, mal bunt gewürfelt, mal getupft. Ein Glück, dass die hübschen Mädchen immer ganz vorne stehen. Mit elegantem Schwung fliegen sie über Hexenschultern, werden mit dem Besen gefoppt oder in den Käfig gesperrt. Da sieht man vom Umzug zwar nicht mehr viel, hat aber dafür einen Sitzplatz. Ist ja auch was. Zwischendrin eine Pyramide, zwei-, drei- oder viel-hexig. Beeindruckend. Und ein bisschen unheimlich. Finden zumindest die ganz Kleinen am Straßenrand.

Wie’s auch kam, es ist nicht der einzige Alice-im-Wunderland-Wagen, die Bixa-Wuchter aus Wört haben auch einen, samt magischen Pilzen. Super ist die Rennbahn der Schrezheimer, die mit Karacho auf Bobbycars eine Piste runtersausen, die sich auch zum Skispringen eignen würde, so steil ist sie.

Garden tanzen, Ritter klirren    Faschingsumzug in Pfahlheim

Ohne die Pfahlheimer Gruppen würde etwas fehlen. Garden tanzen, die Stammtische ziehen als Clowns, Cowgirls und Fußballfans durchs Dorf. Die Ritterschaft klirrt mit dem Kettenhemd. Der Freitzeitclub hat sich einen Alice-im-Wunderland-Wagen gebastelt, mit jeder Menge verrückte Hutmacher und noch mehr reizenden Herz-Königinnen, die huldvoll lächeln. Zwischendrin machen die Guggen Musik – richtig fetzig. Die Kostüme sind eine Augenweide. Die einen sehen aus wie die letzten Überlebenden der Erde aus einem Sciencefiction Film, andere hauen als Asterix und Obelix, Piraten, Gäste aus dem Morgenland oder was auch immer auf die Pauke, Hauptsache das Häs ist bunt und glitzert. Toll ist, was sich die vielen Fußgruppen einfallen lassen: Die Röhlinger Sechta-Narren kommen mit einer ganzen Truppe sehr elegant gekleideter Herren – helau, alaaf und heidanei, das wird doch nicht Karl Lagerfeld sei? Quietschgrüne Fröschle hüpfen durch die Straßen, Steinzeitmenschen haben sich aus Baumstämmen rustikale Tretroller gebastelt, die Swat-Truppe sorgt für Zucht und Ordnung, Meerjungfrauen winken und Engele wippen schüchtern mit dem Heiligenschein.


Schön war's wieder in Pfahlheim. Heiligsblechle, heidanei, des wird's doch jetzt ned gwäsa sei? Schade.

Ipf u. Jagst 04.03.2014

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Von Stadtochsen und Dorfbauern

Ganz Pfahlheim feiert in der vollbesetzten Kastellhalle den legendären Bürgerball

Die Limesnarren und Pfahlheimer Vereine boten bei ihrem gemeinsamen Bürgerball wieder ein kurzweiliges und abendfüllendes Bühnenprogramm. Dieses beinhaltete flotte Show- und Gardetänze, scharfe Büttenreden und fetzige Musikbeiträge.

Ellwangen-Pfahlheim. „Fasnacht in Pfohla – lass mir mei Ruh“, erklärte der „Fastnachtsmuffel“ Anita Sekler (Text Klaus Böhm). Die Limesnarren ließen einen alten Heidenbrauch aufleben. Bereits am Martinstag beginne der „Faschingswahn“.
Als er in Ellwangen aufbrach sei er gewarnt worden, in Pfahlheimer wohnten lauter Bauern, erklärte Ortsvorsteher Wolfgang Seckler als „Penner“. Hier angekommen musste er feststellen, „dass es in der Stadt viele Ochsen hat“.
Büttenneuling Daniela Feile erzählte von ihrem Eheleben aus Sicht der Frau. Weil ihr Mann später nicht an der Flasche hängen will und deshalb die Sterbehilfe befürwortet, leere sie ihm schon jetzt das Bier aus.
Der „Dorfspitzel“ Patrick Rief präsentierte in bewährter Weise die Schnitzelbank (Text Werner Köppel). Rief berichtete von einem Hobbygärtner, der in Nachbars Ökogarten mit Spritzmittel nachhilft und von einer Männerclique, die Fahrräder der Jugend demoliert.
Die vier Garden des Sportvereins mit ihren insgesamt 51 hübschen Mädchen beziehungsweise jungen Frauen bildeten zwischendurch eine Abwechslung fürs Auge. Alle tanzten tolle Formationen inklusive Spagat aus dem Sprung. Je größer die Tänzerinnen, desto flotter war das Tempo und umso höher waren die Sprünge.
Das Tanzpaar Sophie Eiberger und Amelie Schäffler toppte die Gardetänze mit einem Mix aus Gardetanz und Sportakrobatik. Die Mädels schlugen Rad und zeigten tolle Figuren.
Ferner waren zwei Showtänze zu sehen. Zwölf junge Burschen der „Osthütte Pfahlheim“ zeigten zu orientalischen Melodien eine flotte Choreografie. Dazu hatten sich die Hütten-Burschen in entsprechende Gewänder gehüllt.
Das Männerballett feierte in Hühnerkostümen Bühnenpremiere. Zu Partyhits wie „Geile Hühner“ oder „Her mit meinen Hennen“ tanzten zehn Hennen und ein Hahn auf der Bühne.
Natürlich gab es wieder musikalische Beiträge. Die Halheimer Bauernkapelle ging mit einem Geißbock auf Reisen. Auf einem solchen „ritt“ Peter Feil über die Bühne. Franzi Groß trat als Pippi Langstrumpf auf und sang das gleichnamige Kinderlied. Der kleine Hannes verkörperte den Zwerg beim Lied „Droben auf dem Berg“.
Die Musiker der Trachtenkapelle traten als Kleingärtner auf. Als solche besangen sie die Gartenarbeit und brachten mit Partyhits Stimmung in den Saal.
Zum Abschluss stimmten Klaus Böhm und Eugen Feil das Pfahlheimer Fasnachtslied an. Tobias Deisinger führte durchs Programm, „Butler“ Matthias Stengel geleitete die Akteure in den Saal. Das Duo Kir Royal spielte zum Tanze auf.

© Schwäbische Post 03.03.2014

 



Wenn die Kastellhalle in ihren Grundfesten bebt
(Erschienen: 02.03.2014 15:30)

Pfahlheimer Limesnarren bieten beim Bürgerball wieder ein beeindruckendes Bühnenprogramm

Von Daniela Bittner

Ellwangen-Pfahlheim Die Stimmung war genauso gut wie das Programm: In Pfahlheim hat beim Bürgerball am Samstagabend die Kastellhalle gebebt.Vor großem Publikum boten die Limesnarren ein tolles Programm.

Der Vorsitzende der Limesnarren, Thomas Stengel, versprach den Gästen nicht zu viel, als er eine „Prunksitzung der besonderen Art“ ankündigte. Ein Höhepunkt sollte an diesem Abend den nächsten jagen, am laufenden Band mussten Beifallsraketen gezündet werden. Ob nun für die perfekt einstudierten Auftritte der vier Garden der Limesnarren oder für das Männerballett, das mit einer eigenwillig-originellen Tanzchoreografie bestach. Das Publikum war aus dem Häuschen.
Premiere feierten beim Bürgerball zudem die Jungs von der Osthütte. Sie zeigten einen Showtanz zum Thema Bollywood. Klasse! Nicht weniger gelungen war auch die Premiere von Daniela Feile, die sich erstmals in die Bütt wagte und mit ihren Gedanken zum Thema Ehe beziehungsweise Eheproblemen viele Lacher einheimste.Natürlich durfte beim Bürgerball Fastnachtsmuffel Anita Sekler nicht fehlen. „Dia Faschingseuche grassiert auch in Pfohla“, konstatierte sie trocken, um anschließend zu erörtern, welche Nachteile der Fasching so alles mit sich bringt. Irgendwie nicht so viel. Am Ende musste Sekler sich dann doch eingestehen: „Die Fasnet in Pfohla ist spitze!“

Ebenfalls fester Bestandteil beim Bürgerball ist der Auftritt von Dorfspitzel Patrick Rief, der auch in diesem Jahr wieder genüsslich von den Fehltritten und Missetaten Pfahlheimer Mitbürger berichtete. Sei es nun von den urlaubenden Pfahlheimer, die auf Mallorca trotz Navi den Ballermann nicht finden konnten oder der Dame, die von ihrem Hausarzt Entwurmungstabletten für den Hund haben wollte.

Auch Ortsvorsteher Wolfgang Seckler war als Akteur wieder mit von der Partie. Als Clochard gewandet philosophierte er über soziale Medien, Burn out und Rotochsen-Bier.Für musikalische Unterhaltung sorgte beim Ball unter anderem die Trachtenkapelle des Pfahlheimer Musikvereins. Besonders großen Anklang fand das Stück „Atemlos“, das von Stefanie Wohlfrom meisterhaft vorgetragen wurde. Für gute Stimmung sorgte aber auch die Halheimer Bauernkapelle, die mit witzigen Vorträgen das Publikum für sich einnahm. Alles in allem ein toller Abend, der tosende Beifall nach den jeweiligen Beiträgen sprach für sich. Zum krönenden Abschluss wurde von allen gemeinsam das Pfahlheimer Fastnachtslied angestimmt, ehe danach die Partyband „Kir Royal“ das Zepter übernahm. Die Party in Pfahlheim fand erst am frühen Morgen ein Ende.


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Pfahlheims "Wilde Weiber“ enthoben Ortsvorsteher Wolfgang Seckler (rechts) des Amtes und warfen ihm dessen vermeintlichen Verfehlungen vor. (Foto: Rathgeb)

Die Frauen übernehmen Pfahlheim
Schwäbische Post 28.02.2014

Wilde Weiberhorde setzt Pfahlheims Rathaus-Crew und Ortsvorsteher Wolfgang Seckler ab

Beim diesjährigen Pfahlheimer Rathaussturm hatten Ortsvorsteher Wolfgang Seckler und dessen Gehilfen wieder keine Chance. Die Mittwochsturnerinnen und weitere Frauen stürmten erneut erfolgreich das Rathaus und nahmen Secklers Amtssitz in Beschlag.
Ellwangen-Pfahlheim.
Bisher hat der Pfahlheimer Ortsvorsteher Wolfgang Seckler seinen Job in seiner knapp fünfjährigen Amtszeit gut gemacht. Er hatte die Ortschaft und seine politischen Gegner im Griff. Ausnahme bildete lediglich der jährliche Rathaussturm.

Auch am jetzigen Gumpendonnerstag scheiterten Seckler und dessen Gehilfen an der dortigen Verteidigungsfront vorm Rathaus. Dabei hatte sich Seckler wieder eine neue Taktik ausgedacht. Doch lediglich einzelne Ortschaftsräte und mehrere seiner Musikerkollegen der Halheimer Bauernkapelle standen parat. Die im Ort untergetauchten Splittergruppen der Dorfpolizei und die seit kurzem im Rathaus ansässige Sanitätseinheit „MHD 007“ sowie deren Schnelleingreiftruppe „Herres Helldrivers“ ließen Seckler im Stich.
So konnten die weiblichen Kampfverbände die Verteidigungslinie durchbrechen, das Rathaus stürmen und den Kampf um den Chefsessel für sich entscheiden. Die wilde Weiberhorde, bestehend aus gewaltbereiten Mittwochsturnerinnen aus Pfahlheim und Röhlingen, Mitgliedern der Frauen-CDU und dem „mallorquinischen Tangageschwader“, enthoben Seckler des Amtes und übernahmen die Amtsgeschäfte. rat

Kinder stehen den "Großen" in nix nach

(SchwäPo 24.02.2014)

ELLWANGEN-PFAHLHEIM / db Beim Kinderfasching in der Kastellhalle in Pfahlheim haben sich die zahlreichen Kinder, die mit ihren Eltern und Großeltern gekommen waren, über ein buntes Programm gefreut. Von den Limesnarren waren die Grüne und die Lila Garde gekommen und zeigten ihre Gardetänze. Zauberer Marco De Pasco (Markus Kaufmann aus Dewangen) erfreute die Kinder mit verschiedenen Zaubertricks, in die er auch die Kinder mit einbezog. Als Highlight für die Kinder bastelte er sogar noch Luftballontiere. Eine Kinderbütt, gehalten von Emili Baier und Lisa Wieszt, sorgte für den passenden Bezug zum Fasching der „Großen“. Auch das freudig dreifach erschallende „Heiligs Blechle, heidanei …“ verstärkte den Eindruck, dass die Kinder den Erwachsenen in nichts nachstehen, wenn es ums Faschingfeiern geht. Geli Junker sorgte noch mit Tanz und Spielen für Abwechslung. Die Erwachsenen amüsierten sich derweil bei allerlei guten Sachen zum Essen. Fazit von allen Beteiligten: Ein rundum gelungener Kinderfasching.

 


Die Pfahlheimer Limesnarren haben
einen neuen Orden. Den ersten hat
Daniela Feile dem Vorsitzenden Thomas Stengel (rechts) verliehen. Links steht Tobias Lechner. (Foto: Blauhut)

Pfoahlamer Schella zieren 2014 den Orden der Limesnarren (Ipf u. Jagst 14.11.13) 

Ellwangen-Pfahlheim / sz (hbl) – Die Pfahlheimer Limesnarren haben beim Blechlesfest im Gasthaus zum Grünen Baum ihren neuen Orden vorgestellt: In der kommenden Faschingssaison ziert die Gruppe der Pfoahlamer Schella den Orden.

Mit drei kräftigen „Heilig’s Blechle – Heidanei“ begrüßte der Vorsitzende Thomas Stengel seine Pfahlheimer Narren beim Blechlesfest 2013 zum Auftakt der neuen Faschingssaison.

Gleich wies er die rund 40 anwesenden Mitglieder, unter ihnen auch Ortsvorsteher Wolfgang Seckler, auf die beiden Pfahlheimer Höhepunkte mit dem Bürgerball am 1. März 2014 in der Kastellhalle und dem elften Rosenmontagsumzug in Pfahlheim am 2. März 2014 hin.
Ihre erste Teilnahme an einem Faschingsumzug im neuen Jahr erleben die Limesnarren am 10. Januar in Kösingen. Thomas Stengel warnte seine Mitglieder schon jetzt, dass alle Schandtaten ab sofort und unwiderruflich für die berüchtigte Pfahlheimer Schnitzelbank registriert würden. Tobias Lechner ist jetzt der Organisator des Pfahlheimer Rosenmontagsumzugs und wird dabei unterstützt von dem Routinier Rudolf Gloning.
2006 wurden die Pfahlheimer Limesnarren gegründet, in den sieben Jahren seither ist der Verein auf inzwischen über 550 Mitglieder angewachsen. 2007 habe es den ersten Pfahlheimer Bürgerball unter der Regie der Limesnarren gegeben. Heute sei der beliebte Bürgerball ein Selbstläufer und dessen Karten im Nu vergriffen.
Alles wartete gespannt auf die Vorstellung des neuen Ordens der Limesnarren, der wie die Jahre zuvor von Klaus Böhm, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Limesnarren, entworfen worden war. Es ist die seit der Gründung der Limesnarren bestehende, rund 30-köpfige Gruppe der Pfoahlamer Schella, die diesmal die Ehre hat, den Orden zu zieren. Vorstandsmitglied und Schriftführerin Daniela Feile und Tobias Lechner stellten anhand der von Eugen Frosch gefertigten Reime die Gruppe der Schella vor. Beifall kam auf, als Daniela Feile dem Vorsitzenden Thomas Stengel ganz standesgemäß den ersten neuen Orden verlieh. Der zweite Orden ging an den Oberschella Franz Erhardt, der sichtlich stolz darauf war.
Thomas Stengel lobte den Pensionär Eugen Frosch für dessen Verse. Mit drei kräftigen „Heilig’s Blechle – Heidanei“, ging es zum gemütlichen Teil über.

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Die „Schellen“ zieren den Orden 2014
(Schwäpo 12.11.13)

Auch die Pfahlheimer Limesnarren haben am 11.11. die neue Faschingssaison eingeläutet.

Der Vorsitzende Thomas Stengel konnte im „Grünen Baum“ zahlreiche Vertreter der verschiedenen Gruppierungen begrüßen. Höhepunkt des Treffens war erneut die Enthüllung des neuen Saisonordens. Daniela Feile und Tobias Lechner stellten in Versform (Text von Eugen Frosch) die Mitglieder der auserkorenen Gruppe vor. Stengel erklärte, dass die „Schellen“ von Anfang an beim Pfahlheimer Fasching aktiv seien und deshalb den Orden zieren. Der Vorsitzende und der „Herbergsvater der Schellen“, Franz Erhardt, erhielten die ersten Prototypen des von Klaus Böhm kreierten Ordens. DJ Alwin sorgte für Stimmung. (Text/Foto: Rathgeb)

2013
 

Fasching in Pfahlheim ist teuflisch gut

Rote Teufel mit vollem Bonbon-Beutel sind in Pfahlheim
gern gesehene Umzugsgäste. (Foto: Thomas Siedler)


Ellwangen-Pfahlheim / gr Kalter Wind? Hat sich zwischen
den Häusern verpustet. Graue Wolken? Haben sich vor der
Sonne verkrümelt. Wie’s die Pfahlheimer auch immer schaffen:
Mit dem Musikverein kam prompt der Sonnenschein und
leuchtete beim Umzug durchs Dorf.  

Badender Pirat


In Pfahlheim ging am Montag der 10. Rosen-
montagsumzug über die Bühne.

Das Piratenschiff der „Glotterpiraten“ aus dem Schwarzwald war
das absolute Highlight des Umzugs. Den Jubiläumsumzug wollten laut
Schätzungen des Ordnungsamts über 12 000 Menschen sehen. 

FRANZ RATHGEB    


 

Limesnarren stehen in den Startlöchern

.               Fasching in Pfahlheim: Bürgerball und Rosenmontagsumzug
bilden die Höhepunkte der Saison 2013

Die Limesnarren stellten im Rahmen eines Pressegesprächs ihre
diesjährigen Faschingsaktivitäten vor. Bürgerball und
Rosenmontagsumzug bilden wieder die Höhepunkte der Saison.
FRANZ RATHGEB  
              

 

In Pfahlheim sind die Weiber los

Ellwangen-Pfahlheim.
Der Gumpendonnerstag ist alljährlich der Tag, an dem die Narren – und zunehmend die Weiber – die Rathäuser stürmen und auf diesen das Sagen haben wollen. Dies ist seit einigen Jahren auch in Pfahlheim so. Im Vergleich mit anderen Rathauschefs, zeigt sich Pfahlheims Ortsvorsteher Wolfgang Seckler in punkto Verteidigung des Chefsessels etwas hartnäckiger. Weil ihn aber seine das Jahr über so tüchtigen Fronmeister just beim Rathaussturm mehrmals im Stich ließen, setzte Seckler heuer auf ein neues Konzept.


2012
 
  Heidanei, in Pfahlheim geht’s hoch her

Fasching feiern alle mit vom Baby bis zum Opa – Löwe krault Lämmchen und Dalgama erklimmen Mischdhoga Von Beate Gralla
Ellwangen-Pfahlheim Bunt, lustig, multikulti, ja sogar fast ein bisschen paradiesisch ist der Fasching in Pfahlheim. Hier kraulen sich Löwen und Lämmchen das Fell, hoppeln Froschkönige hinter rosaleuchtenden Flamingos her – und werden nicht gefressen. Zwischendrin schlendern Zigeuner, Amis und Inder durchs Dorf und winken freundlich in die Menge: Pfahlheim am Rosenmontag ist ein großes Fest für die ganze Familie.
Alle sind dabei, vom Baby bis zum Opa, die einen am Straßenrand zum Staunen und Bonbons sammeln, die anderen im Umzug. Nachwuchssorgen? Kein Problem bei den Aktiven. Da tappen niedliche Gardistinnen aus der ganzen Umgebung im Gleichschritt links, zwo, drei, vier vorüber und strahlen vor Stolz, kleinen Prinzessinnen aus Schrezheim geben grasgrüne Frösche Geleitschutz. Sandhäschen und Lippacher Fröschle hüpfen fröhlich durch die Straßen, und ein kleiner Bärafanger verschläft den Umzug glückselig in sein dickes Fell gekuschelt im Leiterwagen...
  
(Erschienen: 20.02.2012 20:25)

  Pfahlheim feiert: Da lacht sogar die Sonne

Rosenmontagsumzug der Pfahlheimer Limesnarren mit über 2300 Teilnehmern und tausenden von Zuschauern
Der Pfahlheimer Rosenmontagsumzug hat wieder Tausende auf die Straße gelockt. Da lachte zwischendurch sogar die Sonne durch die Wolken.
   
Ellwangen-Pfahlheim.
Fast 100 Gruppen zogen durch den Ort, nach Schätzungen des Veranstalters waren es über 2300 Umzugsteilnehmer. Allein 16 Gruppen mit über 400 Akteuren kamen aus Pfahlheim, so die Halheimer Bauernkapelle. Sie feiert heuer ihr 30. Bestehen und durfte deshalb den Umzug anführen. Wie stets waren wieder viele Narrengruppen zu sehen, die von auswärts kommen und nur beim Rosenmontagsumzug mitmachen, etwa die Heidenheimer „Felsenhexen“, die Narrenzunft aus Giengen und die Tanzgarde aus dem bayrischen Hochaltingen. Aber auch die Faschingsvereine aus Ellwangen und den umliegenden Gemeinden waren vertreten mit ihren Maskengruppen und Gardemädchen.  FRANZ RATHGEB

 
In Pfahlheim geht’s am Fasching rund  

Bürgerball und Rosenmontagsumzug bilden die Höhepunkte des Pfahlheimer Faschings
Im Rahmen eines Pressegesprächs haben die Limesnarren die Pfahlheimer Faschingsaktivitäten vorgestellt. Los geht es heute mit dem Rathaussturm und dem Gumpendonnerstagsball. Der Bürgerball am Samstag und der Rosenmontagsumzug sollen wieder die Höhepunkte bilden.
FRANZ RATHGEB

Ellwangen-Pfahlheim.
Der Pfahlheimer Fasching ist grundsätzlich bei allen Faschingsgesellschaften und nichtorganisierten Fastnachtern gleichermaßen bekannt und beliebt. Eine Ausnahme bildet der Rathaussturm. Dieser bildet heuer zum zweiten Mal den Auftakt der Faschingswoche. Die „fürchterliche weibliche Angriffswelle“ wird heute am Donnerstag, 16. Februar (Weiberfasching), gegen 17 Uhr am Rathaus erwartet.

Eine Party mit Spaß-Beschleuniger

Bürgerball in Pfahlheim ist wieder ein
Faschingsvolltreffer

Wie machen das die Pfahlheimer nur? Sie taufen ihre Faschings-
veranstaltung schlicht „Bürgerball“, hängen ein paar Plakate im
Ort auf und schalten ein oder zwei Anzeigen im Mitteilungsblatt.
Am Ende ist die Kastellhalle in Pfahlheim gerammelt voll....



 

Ortsvorsteher Seckler abgeführt

Der Pfahlheimer Rathaussturm ging etwas professioneller über die Bühne als bei der Premiere im Vorjahr und fiel mit rund 50 weiblichen Rathausstürmerinnen etwas größer aus. Hatten sich doch die Mittwochsturnerinnen aus Pfahlheim und Röhlingen zusammengetan. Zudem marschierten die Pfahlheimer „Gumpendonnerstagsweiber“ auf, um Ortsvorsteher Wolfgang Seckler (im Bild mit „Halskrause“) und sein Gremium abzusetzen. Obwohl die Ortschaftskasse leer sei, werden am Kreisverkehr eine Limesstele und in Halheim Gehwege gebaut, monierten die Narren.